Kaufablauf mit Makler – vom Suchauftrag zum Notartermin
Wo bei Gewerbe der Makler-Mehrwert größer ist als bei Wohnen
Bei Wohnimmobilien kommen Käufer oft alleine zurecht — Portal sichten, besichtigen, kaufen. Bei Gewerbe nicht. Die Intransparenz des Marktes, die Komplexität der Mietvertragsstrukturen, die ESG-Bewertung und die Due-Diligence-Tiefe machen einen erfahrenen Gewerbe-Makler zum wertvollen Verbündeten. Wir bringen Off-Market-Zugang, Marktwissen, Verhandlungsroutine und juristische Vorerfahrung mit.
Mit einem klaren Suchauftrag starten Sie ohne Zeitverlust — und ohne sich durch Inserate zu wühlen, die meist nicht passen.
Die sechs Phasen Ihres Gewerbekaufs
- Erstgespräch und Suchprofil – Objektart, Region, Budget, Renditeziel, Mieterstruktur.
- Marktrecherche – öffentliche Angebote sichten, Off-Market-Netzwerk aktivieren.
- Shortlist und Besichtigungen – drei bis fünf passende Objekte mit Kennzahlen, Vor-Ort-Termine.
- Due Diligence – Mietverträge, Bauakte, Energiedaten, ggf. Altlasten und Gutachten.
- Verhandlung und Letter of Intent – vorbereitend, mit Verkäuferseite.
- Notarvertrag und Übergabe – Vertragsabwicklung mit anwaltlicher Begleitung.
Passende Angebote erhalten
Hinterlegen Sie Ihre Suchkriterien — wir informieren Sie, sobald passende Objekte verfügbar sind.
Unterschiede zum Privatkauf
| Aspekt | Allein suchen | Mit Makler |
|---|---|---|
| Marktübersicht | Nur Portale | Portale plus Off-Market-Netzwerk |
| Cashflow-Prüfung | Eigene Recherche | Vorqualifizierte Bestandsmieter-Analyse |
| Due Diligence | Selbst koordinieren | Maklerseite koordiniert mit Spezialisten |
| Verhandlung | Erstmals für Sie | Mehrere hundert Verhandlungen Erfahrung |
| Kosten | Zeit, Eigeneinsatz, ggf. unerkannte Risiken | Provision, dafür Risiko-Minimierung |
Was wir beim Verkäufer für Sie verhandeln
Bei jedem konkreten Angebot gehen wir mit Argumenten in die Verhandlung — Marktpreis-Niveau, Cashflow-Schwächen, Modernisierungsstau, ESG-Risiko, Mietvertrags-Optionen. Das sind Hebel, mit denen sich der Kaufpreis oft um 5 bis 15 Prozent reduzieren lässt — deutlich mehr als die Maklerkosten.